Wäschetrommeln zu Blumenkübeln

Leben in der umgebauten Wäscherei
Samstag, 21. April 2007, 17.20 - 17.50 Uhr.
Freitag, 20. April 2007

Wo früher Wäschetrommeln und Trockner rotierten, leben heute Heike und Roland Berger nebst Whirlpool und Weinkeller. 2001 haben sie sich entschieden, die elterliche Großwäscherei in ein Industriegebiet zu verlegen und den alten Standort umzubauen. Von dem alten Industriegbäude blieben praktisch nur die Aussenwände und das Glasdach stehen. Der Rest wurde komplett entkernt und neu gestaltet. Herausgekommen ist ein exklusives Wohngebäude mit hohen Decken, industriellem Charme und ordentlich viel Platz.

Wilder Garten statt Beton

Der Garten ist genauso spektakulär. 1000 qm Asphalt haben die Bergers hier abgetragen und entsorgt, um aus dem ehemaligen Hinterhof einen blühenden Garten zu schaffen. Wo früher die Autos parkten und Chemikalien lagerten, blühen heute Kletterpflanzen und Staudenbeete. Ein großer Schwimmteich dominiert die Anlage. Ein alter Hebekran erinnert noch an die Zeit der Großwäscherei.

Echter Westfälischer Pfefferpotthast

Unser Gastgeber Roland Berger steht drauf, und viele andere Menschen im Ruhrgebiet auch: Pfefferpotthast, das ganz besondere Goulasch. Zum ersten Mal wurde es urkundlich 1378 in Dortmund erwähnt, es wird aber vermutet, dass es viel älter ist. Der Name setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen: Pfeffer, Pott und Hast. Dabei ist "Hast" eine alte Bezeichnung für ein Fleischstück, Pott sagt eigentlich nur, dass es in einem Topf zubereitet wird und Pfeffer - tja, darüber wird gestritten. Die einen meinen, der Name käme von dem Gewürz Pfeffer, die anderen glauben, dass "Pfeffer" auf kleingeschnittenes Fleisch deute, ähnlich wie beim Hasenpfeffer.

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